SÜDAFRIKA NACHRICHTEN
03.08.2026
Stabiler Wochenauftakt für den Rand
Der südafrikanische Rand startete stabil in die neue Woche und notierte in den Morgenstunden bei etwa 16,46 je US-Dollar. Die Aufmerksamkeit der Märkte richtet sich nun auf die anstehenden Wirtschaftsdaten des Absa-Einkaufsmanagerindexes.
Fortschritte bei der nationalen Energiewende
Staatschef Ramaphosa zog eine positive Zwischenbilanz zum Umbau der nationalen Stromversorgung. Mit einer Gesamtkapazität von mittlerweile fast 16 Gigawatt aus regenerativen Quellen soll die schrittweise Marktöffnung den Wettbewerb ankurbeln und die Tarife für Endverbraucher drücken.
Interne Kritik an ehemaliger Antikorruptionschefin
Die Madlanga-Untersuchungskommission befasst sich in diesen Tagen intensiv mit Andrea Johnson. Der ehemaligen Leiterin der Sondereinheit IDAC werden von internen Kritikern erhebliche Nachlässigkeiten bei Ermittlungen angelastet.
Parlament ordnet Inspektion von Mangaung-Gefängnis an
Nach der staatlichen Übernahme des Mangaung-Gefängnisses von einem privaten Management hat ein parlamentarisches Gremium eine unangekündigte Inspektion angeordnet. Grund dafür sind anhaltende Berichte über Missstände vor Ort.
Gerichtliche Klage gegen das Enteignungsgesetz
Am Obergericht in Kapstadt laufen die Vorbereitungen für eine richtungsweisende Klage. Mehrere Organisationen gehen gerichtlich gegen das umstrittene Gesetz zur entschädigungslosen Enteignung vor.
Letzte Tage für die Wählerregistrierung laufen ab
Für die anstehenden Kommunalwahlen tickt die Uhr. Einwohner haben nur noch bis zum Wochenende Zeit, ihre Einträge im Wählerverzeichnis über das Internet zu aktualisieren oder zu korrigieren.
Drohende Strafen für nicht angemeldete Solaranlagen
Hausbesitzer, die private Fotovoltaikanlagen nicht offiziell angemeldet haben, müssen mit harten Konsequenzen rechnen. Da die Übergangsfrist jetzt abgelaufen ist, drohen in den nächsten Wochen Strafzahlungen von bis zu 30.000 Rand.
Tshwane verliert Millionen durch Fristversäumnis
Wegen versäumter Abgabefristen muss die Stadtverwaltung von Tshwane tief in die Tasche greifen. Das nationale Finanzministerium fordert Fördergelder in Höhe von 155,4 Millionen Rand zurück, die für lokale Infrastrukturprojekte gedacht waren.